Fleischwissen
Der Stellenwert von Fleisch in der Ernährung
Eine genussvolle und gesunde Ernährung benötigt Ausgewogenheit und Abwechslung. Da jedes Nahrungsmittel in seinem Nährwert einzigartig ist, leistet es seinen entsprechenden Beitrag zu einer lückenlosen Nährstoffversorgung. Dies gilt auch für Fleisch.
Fleisch enthält erstklassige Nährstoffe und ist Bestandteil der Nahrungsmittelgruppe von Fleisch, Fisch, Eiern und Hülsenfrüchten. Alle Nahrungsmittel dieser Gruppe sind Lieferanten von hochwertigem Protein (Eiweiss) sowie wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen, die in dieser Qualität oder Konzentration in keiner anderen Gruppe vorkommen.
Fleischkonsum
Der Fleischkonsum hat in der Schweiz wie in den übrigen industrialisierten Ländern nach Ende des Zweiten Weltkrieges kontinuierlich zugenommen. Diese Entwicklung erfolgte im Einklang mit dem Wirtschaftswachstum und der gestiegenen Kaufkraft der Konsumentinnen und Konsumenten.
Der Konsumanstieg begann Ende der Achtzigerjahre abzuflachen. Der höchste in der Schweiz registrierte Jahresverbrauch von 620’000 Tonnen Fleisch (Schlachtgewicht) wurde 1987 erreicht. Dies bedeutete, dass der Pro-Kopf-Verbrauch, verglichen mit den frühen Fünfzigerjahren, fast doppelt so hoch war. In den 10 Jahren nach 1987 war der Pro-Kopf-Konsum von Fleisch aller Arten rückläufig, wobei dieser Rückgang in erster Linie Schweine- und Rindfleisch betraf, also Fleischkategorien mit einem hohen Inlandproduktionsanteil. Geflügelfleisch, Fisch und andere Fleischarten wie Wild und Lammfleisch konnten dagegen ihre Position mehr oder weniger halten. Zwischen 1987 und 1997 ging der gesamte Jahresverbrauch von Schweine- und Rindfleisch um 20 Prozent zurück.
Quelle: proviande







