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Studis Tipps & Tricks

Studis Marinaden Tipps: mit Rasse und Klasse

Eine Marinade macht ein gutes Stück Fleisch einfach noch besser. Das ist kurz und bündig meine Antwort auf die Frage, ob ich mein Fleisch mariniere. Sei es eine 20-Minuten-Marinade für Lammkoteletts mit Rosmarin, Knoblauch, Olivenöl und Zitronenabrieb oder eine Übernacht-Marinade für Schweinshalssteaks mit Gewürzen, die tief in das Fleisch eindringen und so für vollen Geschmack sorgen und das Fleisch noch zarter machen. 

 

Die Faustregel ist: Je länger mariniert wurde, desto intensiver der Geschmack. Wichtig ist, dass die Komponenten zum Fleisch passen. Ich würde delikate Gewürze wie Safran oder Vanille nie zum Marinieren verwenden, jedoch Chili-Flakes, Knoblauch, mediterrane Kräuter, Zitronensaft, Kräuteressig, Senf und Sojasauce laden zum Ausprobieren ein. Wenn es ganz schnell gehen soll, nehme ich selbst gemachtes Chili-Öl. 

Meine Lieblingsmarinade ist „fingerlicking good“, also zum Finger-Ablecken gut, wie die Amerikaner sagen. Für 4 Personen: 
4 Steaks à 180g vom Schweinsnierstück
2 EL Balsamico
1 EL Senf 
2 EL Ketchup 
3 Knoblauchzehen, zerdrückt
1 EL Honig
Salz und Pfeffer
Bratbutter zum Anbraten

Fleisch beidseitig ca. 2 Min. kurz braten, würzen. Inzwischen alle Zutaten für die Marinade verrühren. Ofen auf 160 Grad vorheizen, Schnitzel auf ein Ofengitter geben und mit der Hälfte der Marinade bestreichen. 8 Min. im Ofen garen, wenden und mit der restlichen Marinade bestreichen, 5 Min. zu Ende garen, dann schräg aufschneiden. Dazu passt perfekt luftiger Basmatireis und ein knackiger, frischer Salat.

En Guete!

TV-Koch Andreas C. Studer